Modernisieren – aber was?

Neue Böden, ein neues Badezimmer oder doch einen neuen Gartenbereich? Was möchten Wohnungs -oder Hauseigentümer in Deutschland am ehesten renovieren?

Eine Statistik der IfD Allensbach zeigt, dass die meisten Immobilienbesitzer am ehesten den Küchen-Bereich renovieren möchten:

Dies ist nicht weiter verwunderlich. Schließlich hält man sich verhältnismäßig viel in der Küche auf und nutzt dort allerlei elektronische Gerätschaften.

Küche renovieren ohne großen Aufwand

Klar, eine komplett neue Küche einschließlich neuer Böden wünscht sich vermutlich jeder. Dies ist aber nicht in jedem Fall realisierbar. Dafür gibt es einige Kniffe, wie ohne großen Aufwand dennoch Veränderungen geschaffen werden können.

Tipp 1: Arbeitsplatten wechseln

Der Küche kann durch den Einsatz neuer Arbeitsflächen ein komplett neuer Look verpasst werden. Dafür braucht es keine besonderen fachmännischen Kenntnisse. Wichtig ist aber die Wahl des richtigen Materials der Arbeitsplatte, hier sollte auf gute Qualität geachtet werden. Schließlich sollen die neuen Flächen wieder eine Weile gute Dienste leisten und sich nicht zu schnell abnutzen.

Es gibt unterschiedliche Materialen, die für Arbeitsflächen in der Küche verwendet werden. Die einfachsten und günstigen Varianten stellen Spanplatten oder Mutliplex dar, die mit Laminat verkleidet werden. Sie sind günstig und pflegeleicht, allerdings begrenzt strapazierfähig. Hochwertiger gestalten sich Arbeitsplatten aus Massivholz. Diese müssen allerdings stetig speziell gepflegt werden. Weitere, verhältnismäßig teure Materialien sind Edelstahl, Stein, Keramik, Marmor und Granit.

Tipp 2: Fronten wechseln

Das Aussehen einer Küche machen vor allem die Fronten aus. Soll die Küche wieder moderner wirken, macht es Sinn, Farbe und Material der Fronten zu hinterfragen. Dadurch dass Bestandteile von Einbauküchen bestimmten Normen unterliegen, gestaltet sich das Auswechseln der Küchenfronten als unkompliziert. Die Breite eines Korpus beträgt 60 Zentimeter, nur die Höhe kann variieren. Am einfachsten ist es, neue Modelle desselben Herstellers in Betracht zu ziehen, da diese fast immer mit älteren Bestandteilen der Küche kombinierbar sind. Wer es individueller mag, kann sich die Fronten auch von Fachmännern (z.B. Schreinern) maßanfertigen lassen.

Tipp 3: Griffe austauschen

Einen kleinen, aber auffälligen Schritt in Richtung moderner Küche kann schon das Austauschen der Küchengriffe sein! Durch diese Maßnahme erreicht man oft schon einen modernen Touch und das gewisse Etwas in der Küche. Wichtig ist beim Austausch, die neuen Griffe den Bohrlöchern der alten anzupassen, sprich sie sollten genau passen oder größer sein. Farbe, Material, und Form können je nach aktuellen Trends ausgewählt werden.